Es ist soweit, ich bin wieder in Deutschland und hab durch die ganzen Vorbereitungen des Rückumzugs und der Jobübergabe, der Wohnungsauflösung, des Gefühlschaos und diversen anderen Chaosbaustellen keine Zeit gehabt das Tagebuch auch nur annähernd upzudaten geschweige denn die ganze Zeit in Qingdao für mich irgendwie zusammenzufassen. Ich war im November und jetzt im Februar wieder in Qingdao und grade im Februar hat es sich verdammt ungut angefühlt die Stadt hinter mir zu lassen. Inzwischen eine Stadt voller Freunde und lieb gewonnener Orte. Ich geb inzwischen sogar gerne zu, dass ich es manchmal vermisse kampfgerüstet einkaufen zu gehen oder einfach im siffigen Mark einzukaufen. Außerdem schmeckt mir mein selbst gemachter Pearl Milk Tea lange nicht so gut wie der in Taidong oder auf dem Jimo Market. Und ich vermisse meine Ersatzfamilie (Ja Brüder, Ihr seid gemeint!). Und zu allem Überfluß hör ich im Auto grunsätzlich schleimige chinesische Musik und fühl mich im chinesischen Supermarkt richtig wohl, Jiaozi aus der Tiefkuhltruhe und Qingdao Bier....

 

DAS hätte wohl keiner erwartet, der sich die ersten Tagebucheinträge durchliest!