Ueno

 
Der Bahnhof Ueno im Norder ist für viele kleine Abstecher der ideale Ausgangspunkt. Hier die Ziele für alle, die gut zu Fuß sind.
 

Ueno Park


Der Ueno Park ist nicht nur berühmt für seine Tempel, Schreine und das Nationalmuseum - hier gibt es auch die größten Siedlungen von Obdachlosen in Tokyo. Erkennbar sind die kleinen Hütten an den blauen Plastikplanen, die sich an den Ausfallstraßen des Parks entlang ziehen. Hier offenbart sich das etwas andere Gesicht Tokyos, bis vor einigen Jahren wohnten die Leute in Shinjuku, nachdem sie von dort verjagt worden sind fanden sie im Ueno Park eine neue Zuflucht.

Bei einem gemütlichen Spaziergang kann man sich alle Sehenswürdigkeiten wie Schreine und Tempel schnell ansehen, ein Ausflug in den Zoo lohnt scih hingegen absolut gat nicht!


 

Kappabashi


Vom Bahnhof Ueno zu Fuß in Richtung Asakusa laufen oder bequem per U-Bahn fahren, je nach Gusto. Ein Stopp auf der Strecke nach Asakusa sollte man in jedem Fall in Kappabashi einlegen - Kitchenware Town. Rechts und links der Straße bieten Läden alles an, das der Gastronom in Tokyo brauchen könnte. Stühle, Neoreklame, Stäbchen im 1000er Pack, Geschirr, Kochtöpfe und Mützen für die Chefkochs. Bekannt und sehenswert sind allerdings die wenigen Läden in denen man das Plastikessen bekommt, das in jedem japanischen REstaurant ausgestellt wird. Ob ein Teller Spaghetti mit schwebendem Löffel oder einer Sushirolle, hier gibts alles. Für die Touristen gibt es dann auch Eiswaffeln als Schlüsselanhänger oder doch lieber ein Stück Sushi als Küchenmagnet? Die Preise sind ziemlich heftig, aber dafür sind die Stücke wirklich gut gemacht und sehen zum anbeißen aus. 


 

Asakusa


Absolutes Muss und immer wieder ziemlich interessant (auch wegen der vielen Läder, bei denen man vieeeeel probieren kann) ist der Asakusa Bereich mit den Senso Ji Tempel. Von Ueno aus entweder zu Fuß oder bequem mit der U-Bahn zu erreichen ist die Ausländerdichte so hoch, dass man sich fühlt als wär man in Europa. Zum Tempel hin führt die Nakamise Dori, hier bekommt man sämtliche Souvenirs, die für Japan tyüisch sind: Schirme, Kimonos (Kitsch!), Hello Kitty Geishas, Reiscracker, Fächer etc. 



Der Tempel an sich ist immer gut besucht und eines der bekanntesten Fotomotive sind die großen Lampions an beiden Seiten der Nakamise. 
   

Tobu Asakusa

 
In Asakusa fahren die Tobu Züge nach Nikko ab, immer Richtung Sumida laufen und dann links halten, parallel zur Nakamise. Gleich im Basement des Tobu Kaufhauses ist der Bahnhof Tobu Asakusa. Die Züge nach Nikko fahren morgens nur 3mal, also vorher lieber nachsehen wann man fahren will. Wir waren blöderweise zu spät dran.
 


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